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Buchbinderei
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Buch- und Grafikrestaurierung

Seit 30 Jahren ist es unsere Hauptaufgabe, altes Kulturgut zu erhalten und wieder benutzbar zu machen. Das bedeutet für uns: ständige Aus- und Weiterbildung in Kursen (Ascona: Fachschule für Buchrestaurierung) und Seminaren (IADA, Bibliotheken), studieren von Artikeln in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Gedankenaustausch mit anderen Restauratoren.
Für unsere Kunden und unsere Patienten nehmen wir uns Zeit, um ein konkretes Angebot zu machen. Wir erläutern Ihnen die notwendigen Schritte der Restaurierung.
Wir besprechen mit Ihnen die verschiedenen Materialien. Dabei soll selbstverständlich der dabei entstehende Aufwand der Restaurierung zum ideellen und materiellen Wert des Restauriergutes passen.

Konservieren, Restaurierung, Instandsetzen

Diese drei Begriffe stehen in unmittelbarem Zusammenhang zueinander. Und sie stehen in einer Reihenfolge in den Maßnahmen eines Restaurators.
Konservieren umfaßt alle Maßnahmen, ein Objekt in dem jeweils vorgefundenen Zustand möglichst unverändert für die Zukunft zu bewahren. In diesem Fall wird ein Buch auch in einem fragmentarischen Zustand erhalten, wenn absolut kein Eingriff in die Originalsubstanz erfolgen soll. Zu den konservierenden Maßnahmen gehören neben einer Lederpflege oder oberflächlichen Reinigung der Einbände die Fertigung von Aufbewahrungskossetten, in der die Objekte vor Schmutz geschützt lagern. Im weiteren Sinne versteht man unter Konservierung auch die Bedingungen der Aufbewahrung, des Transports und der Benutzung.
Der private Sammler wird sich damit auseinandersetzen, wie die klimatischen Bedingungen seiner Bibliothek sind. Sind die Räume gut durchlüftet, stimmt die Temperatur, herrschen große Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede zwischen Sommer und Winter sind die Bücher der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt? Konservieren ist und bleibt der notwendige Ausgangspunkt aller denkmalpflegerischen Überlegungen. Ein Buch zum Beispiel, das gerade restauriert wurde, sollte in einer Kassette aufbewahrt werden, wenn sich der Sonnenplatz im Regal nicht vermeiden Iäßt, das Leder aber nicht noch mehr ausbleichen soll. Hier beraten wir Sie gern.

Restaurieren bedeutet, den ursprünglichen Zustand eines Objektes so weit wie möglich wieder herzustellen. Über eine bloß konservierende Tätigkeit hinaus geht es darum, ästhetische und historische Werte sichtbar zu machen. Oft muß auch eine frühere Restaurierung und deren Verunstaltung rückgängig gemacht werden. Da wurden technische Klebestreifen (Tesa, Kreppband) für Blatteinrisse verwendet, der lose Rücken mit modernen Klebstoffen (Pattex, Dispersionsklebern) angeklebt, ein zerstörter Originallederrücken mit unbeständigem Schafleder überklebt. Das sind nur wenige Beispiele aus der täglichen Praxis. Die Vorgehensweise bei der Restaurierung beginnt mit der Schadensanalyse und der historischen Analyse. Danach werden die Behandlungsmethoden und Rekonstruktionsarbeiten festgelegt. Einige Beispiele für Restaurierungsarbeiten , die immer direkt in die Originalsubstanz eingreifen: Ersetzen fehlender Papierteile, Reinigung, Anfasern von Papierstellen und Spalten von BIättern zur Stabilisierung, Festigen oder Ersetzen verschmutzter und beschädigter Vorsätze, Festigung zerfressener Holzdeckel, Festigung oder Ergänzung geschädigter Kapitale, Regenerierung, Reinigung und Ergänzung von Leder- oder Pergamentbezügen. Auf die Restaurierung von Buchschließen haben wir uns spezialisiert. Wir können alte Schließen wieder anbringen oder neue Schließen nach dem Original fertigen. Als Richtlinie der Restaurierung gilt der Satz:

So wenig wie möglich und so viel wie nötig. 

Alle Originalsubstanz muß weitgehend wiederverwendet und wo nötig, mit Material ergänzt werden, das der Originalsubstanz entspricht. Die Arbeiten sollten reversibel, d.h. rückgängig zu machen sein. Es darf keine Fälschung, verfälschende Interpretation oder Ästhetisierung vorgenommen werden. Je nach Restaurierungsaufwand und Auftraggeber wird ein ausführliches Restaurierungsprotokoll mit Fotodokumentation erstellt.

Instandsetzen bedeutet, ein Objekt wieder dem ursprünglichen Zweck entsprechend gebrauchsfähig zu machen, unabhängig von der speziellen historischen Erscheinung. Dabei geht es vor allem um Bücher, deren originale Substanz technisch nicht mehr konservierbar ist. Die Einbände werden dann komplett neu gearbeitet, nach historischen Techniken geheftet und im Stile der Zeit gestaltet. Das Werkzeug für stilgerechte Einbände sind alte Stempel und Fileten, die wir ständig ankaufen. Erfolgt eine Neubindung nach individuellem Wunsch des Auftraggebers, ist es wichtig, die Gesamterscheinung des Buches, Papier, Satz, Einband, Verzierungen und Buchschließen, nicht zu zerstören.

 

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